Niederlage in Unterzahl

2 : 1

RW Wolfsburg

1. Herren

0:1 S.Pardun (FE.)

1:1 Rot-Weiß

2:1 Rot-Weiß

SV Barnstorf

2. Herren

Startaufstellung:

M.Heyen – H.Hoewner, E.Glas, N.Kaminsky – T.Lüer, M.Waleska, S.Pardun, M.Röhl, M.Lossmann – S.Luckstein, S.Seichter

Einwechselung:

N.Stiller für M.Lossmann, C.Seichter für N.Stiller

Rote Karte:  H.Hoewner

 

Am Sonntag waren wir zu Gast bei RW Wolfsburg im Herzbergstadion zu Mörse. Nach einigen Problemen am Anfang des Spiels kamen wir gegen mitte der ersten Hälfte besser ins Spiel.

Wir konnten nun den ein oder anderen besseren Angriff fahren. Grade über die rechte Seite mit Sebastian Pardun, kam viel Zug vors gegnerische Tor. Nach einem Pass in den 16er auf Marius Röhl, wurde dieser zu Fall gebracht und bekam zu Recht, den fälligen Elfmeter. Sebastian Pardun schnappte sich die Kugel und verwandelte eiskalt mit einem strammen Flachschuß in die linke Ecke des Tors. Danach hatten wir sogar die Möglichkeit, nach dem der Gegner (fast handgreiflich mit sich selbst beschäftigt war) auf 2-0 zuerhöhen. Wieder war es Basti Pardun, der in den Strafraum eindringen konnte und den Ball, dann quer auf die mitlaufenden Stürmer legte, leider wurde der Ball verfehlt und die Chance war dahin. Danach waren wir von der Rolle und luden den Gegner durch schlampiges Passspiel und mangelnde Agressivität wieder ein, am Spiel teilzunehmen. Nachdem Matze Heyen ein paar Bälle parieren konnte war es Eduard Glas, der einen Ball auf der Linie klärte. Wir schwamen zu diesem Zeitpunkt in der Defensive und zu viele individuelle Fehler stärkten den Gegner unnötiger Weise. So passte es auch zum Spiel, dass das Unentschieden  kurz vor der Halbzeit durch eine „Daddelei“ entstand, aus einer eigentlich ungefährlichen Spielsituation. Dann war Halbzeit und der Trainer war sehr unzufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft. Die zweite Hälfte wurde nun komplett verschlafen, und man hatte das Gefühl, die Spieler hatten in der Pause, Baldrian in Ihrem Wasser. Mit mangelnder Körpersprache und einer fahrlässigen Spielweise bettelten wir fast um den nächsten Gegentreffer. Und so war es nur eine Frage der Zeit,  bis der Gegentreffer dann auch fiel und es 2-1 für die Heimmannschaft stand. Als wäre dies nicht ein Schock genug mussten wir auch noch die Hinausstellung von Henning Höwner nach einer „Notbremse“ verkraften. Ein krasse Fehlentscheidung, da er vor seinen eigenen Verteidigern und mehr als 30m vorm eigenen Tor den Stürmer, (für Henning’s Verhältnisse „sanft“) zu boden streckte. Also kein letzter Mann, keine klare Torchance und noch Verteidiger die zur Stelle gewesen wären. Nun kochten natürlich die Emotionen. Der Schiri erwischte nicht wirklich ein guten Tag, in ein überlange Strecken faires Spiel, brachte er nun unnötig hektik rein. Als nächstes Pfiff er einen indirekten Freistoß im 16er gegen uns. „6 Sekunden Regel“ gegen den Keeper, nennt man das glaub ich, wir spielten „natürlich“ auf Zeit um nicht noch einen Gegentreffer zu kassieren frown Das brachte nun den Trainer auf die Palme, der nun auch den Platz verlassen durfte. Man hatte das Gefühl dem Schiedsrichter war in dieser Phase etwas langweilig und er wollte unbedingt etwas zum Spiel beitragen (so hart es auch klingt). Natürlich verloren wir das Spiel nicht durch diese Entscheidungen, aber sie trugen zu einer allgemeinen Unruhe bei und lösten viele Diskussionen aus. Selbst auf der gegnerischen Seite gab es nur kopfschütteln.

Kurz nochmal zusammengefasst, waren in der Zweiten Hälfte, mangelnde Aggressivität, schlampiges Passspiel, Daddelei von uns und fragwürde Schiedsrichterentscheidungen ein Garant für den Sieg von RW Wolfsburg. Ein Mannschaft, die an diesem Tag mehr als schlagbar war, was die Niederlage erst Recht bitter macht.

Das nächste Spiel findet schon am Samstag statt, zu Hause gegen den SV Sandkamp2. Gegen die unbedingt wieder gepunktet werden muss, wenn man nicht ganz unten reinrutschen möchte.

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